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Die verschiedenen Fonds, die Sie unterstützen können:

Seit 1952 zeigt Compassion International ihr christliches Engagement für die mittellosesten Kinder aus 24 Ländern. Heute kommt Compassion über 830'000 Kindern in 3'747 Zentren zur Hilfe und dies mit einem Programm, das auf die körperliche, wirtschaftliche, gesellschaftliche und geistliche Entwicklung der Kinder ausgerichtet ist.
 
Wir werden regelmässig mit Anfragen für finanzielle Unterstützung konfrontiert, welche über das Patenschafts-Programm hinausgehen und eine Nothilfe benötigen, die nicht vom Patenschafts-Fonds abgedeckt werden kann. Zu diesem Zweck haben wir andere, spezifische Fonds eingerichtet.



Medizinischer Fonds

Stellen Sie sich ein Leben ohne Krankenversicherung vor. Für die Armen ist dies eine tägliche Realität. Die Kinder in Entwicklungsländern sind grossen Risiken ausgesetzt. Sie sind viel gefährdeter, unter andauernder und chronischer Krankheit zu leiden. Wenn die Familen medizinische Bedürfnisse haben, können sie sich nicht einmal einen einfachen Arztbesuch erlauben und noch viel weniger eine Behandlung oder einen Operation bezahlen.

Der medizinische Fonds von Compassion existiert genau für diese Familien. Er deckt die medizinischen Notfälle für jedes Kind, das in einem Zentrum eingeschrieben ist.

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Erlaubt die berufliche Ausbildung der Kinder (Werkzeug und Ausstattung, Nähmaschinen, Schreibmaschinen, Informatikmaterial, Ausstattung einer Ausbildungsstätte, Schreinerei, usw.)
 
in Guatemala
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Bibel-Fonds

Um den Kindern in der Welt die geistliche Hoffnung weiterzugeben und sie zu ermutigen, die Liebe Jesus mit ihren Familien und ihrem Dorf zu teilen, möchte Compassion jedem Kind eine seinem Alter und seiner Sprache angepasste Bibel geben können. Auch alle Lehrer in den Zentren bekommen eine. Die Früchte von 50 Jahren Arbeit mit den Kindern haben die Angestellten von Compassion davon überzeugt, dass eine komplette Entwicklung des Kindes nicht nur auf körperlicher, sozialer und emotionaler Ebene stattfindet, sondern eben auch auf der geistlichen. Die Bibel erlaubt ihnen, die Kurse der christlichen Lehrstunden zu verfolgen, hilft ihnen Lesen zu lernen und die Reichtümer der Bibel mit ihrem Umfeld zu teilen.

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Allgemeiner Unterstützungs-Fonds der Kinder:
bestimmt für Kinder, die in einem Zentrum eingeschrieben sind, aber noch keinen Paten haben.

Dieser Fonds erhält die Hoffnung eines Kindes, das auf einen Paten wartet, aufrecht. Compassion arbeitet an Orten wo grosse Bedürfnisse vorhanden sind. Wenn ein Kind in ein Zentrum eingeschrieben wird, braucht es häufig medizinische Unterstützung und sofortige Ernährungser-gänzung. Dieser Fonds bringt diese Soforthilfe.
 
Er erlaubt auch, dass die Kinder vom Zentrums-Programm profitieren können während der Zeit, die es braucht um einen Paten zu finden. Die Eltern und die Angestellten des Programmes sind tief berührt, wenn sie den guten Einfluss von Compassion im Leben des geliebten Kindes sehen und dies noch während der Wartezeit auf einen Paten.
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Aids-Fonds

Compassion International hat einen Fonds geschaffen, der den Opfern dieser Krankheit zur Hilfe kommt, vor allem den unterstützten Kindern und ihren Familienmitgliedern.

Wussten Sie das? Eine kürzlich gemachte Schätzung zeigt, dass bis ins Jahr 2010 mehr als 18 Millionen Kinder südlich der Sahara in Afrika mindestens eine Person der beiden Eltern wegen Aids verlieren werden. Von diesen 18 Millionen bekommen weniger als 10% irgendeine Hilfe, ob von der Regierung oder der öffentlichen Hand. (UNICEF)

Leider wird Aids in den Entwicklungsländern immer noch als eine Schande betrachtet. Diese Tatsache ist fast noch schlimmer als die Krankheit selber. Die betroffenen Personen werden stark diskriminiert, ausgenützt oder von den anderen geächtet. Auch Freunde und Verwandte wenden sich von ihnen ab. Aus diesem Grund hat sich Compassion verpflichtet, die Sicherheit zu garantieren und das Privatleben der aidskranken Kinder und ihren Familien zu schützen. Die folgenden Handlungsvorschriften bei Aids leiten unsere Teams in der ganzen Welt in ihren Anstrengungen um den Kindern zu helfen:

  • Das Personal von Compassion informiert weder die Paten noch
    Personen, die nicht zur näheren Familie gehören davon, dass das Kind oder ein nahestehendes Familienmitglied aidskrank ist.
  • Die Kinder haben die Möglichkeit, dies ihren Paten spontan mitzuteilen, wenn sie selber, oder ein Mitglied ihrer Familie, von Aids betroffen ist. Damit können sie auch Unterstützung und Ermutigung im Gebet suchen.
  • Der Wunsch der Familie, die Krankheit nachträglich dem Paten zu enthüllen, wird im Todesfalle des Kindes respektiert.
  • Die Paten werden über diesen Vorschriften informiert. Sie werden gebeten, die Wünsche der von ihnen unterstützten Kinder und ihrer Vertrauenspersonen zu respektieren.

Ich möchte diesen Fonds unterstützen mit CHF

Die Vereinten Nationen verkünden, dass seit den ersten ermittelten Fällen von Aidsinfektionen 1981 mehr als 25 Millionen Menschen an dieser Krankheit gestorben sind. Afrika ist heute noch mit alarmierenden Zahlen der Hauptherd der Aids-Epidemie.
Unter der HIV-positiven Bevölkerung leben zwei Drittel südlich des afrikanischen Saharagebietes. Das entspricht 24,5 Millionen Menschen im 2005.
 
Mehr als 12 Millionen afrikanischer Kinder haben einen oder beide Elternteile wegen Aids verloren,
und 9 von 10 infizierten Kinder befinden sich in dieser Region Afrikas.
 
 

 

 

Selamwit aus Äthiopien wird von Compassion unterstützt; mit nur 12 Jahren (im 2005) kümmert sie sich alleine um ihren Bruder Nahu (9 Jahre).

Sie haben ein Foto der an Aids verstorbenen Eltern in der Hand.

8 von 10 infizierten Frauen sind Afrikanerinnen...

Nach der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann man in 2010--2015 mit einem Rückgang der Lebenserwartung um 17 Jahren rechnen, wenn keine Massnahmen ergriffen werden.

Es ist besonders beunruhigend zu bemerken, dass weniger als 5% der aidsinfizierten Menschen in Afrika ihren Zustand kennen. Das heisst, dass 95% der Personen nicht wissen, dass sie infiziert sind. Hier einige Informationen zum Krankheitsbild:
  1. Symptome

Der HIV-Virus greifft das Immunsystem des Körpers an und beraubt den Körper seiner natürlichen Verteidigung einer ausbrechenden Infektion gegenüber. Die an Aids erkrankte Person wird nach einer mehr oder weniger langen Zeit, in der sie HIV-positiv ist aber keine Symptome zeigt, geschwächt und stirbt anschliessend an den Folgen verschiedener "opportunistischer" Krankheiten (manchmal harmlos, manchmal schwerwiegend): Erkältung, Tuberkulose, usw. ("Opportunistisch" werden die Krankheiten genannt, welche eine an Aids erkrankte Person infolge ihrer Immunschwäche bekommt). )

  1. Ansteckung

Das menschliche Immunschwäche-Virus (HIV) wird durch Körperflüssigkeiten übertragen. Nach UNAIDS / WHO beobachtet man folgende Verteilung in den verschiedenen Übertragungsmöglichkeiten von Aids: 10% Mutter-Fötus-Übertragung (wobei zu beachten gilt, dass auch das Stillen Risiken birgt)
5% beim Kontakt mit gebrauchten und verschmutzten Spritzen oder Instrumenten, 5% durch Injektionen von Blutprodukten oder Bluttransfusionen, 5% durch homosexuelle Beziehungen, 75% durch heterosexuelle Beziehungen. In den Entwicklungsländern verbreitet sich Aids hauptsächlich durch heterosexuelle Beziehungen und durch Mutter-Fötus-Übertragungen.

      3.  Mittel gegen den Aidskampf

  • Vorbeugend, die Tritherapie:
    Es gibt bis heute keine Impfung. Die Tritherapie ergibt ausgezeichnete Resultate, ist für die meisten Kranken aber unerreichbar. Die Tritherapie heilt nicht: sie blockiert die Multiplikation des Virus. Sie verlangsamt die Fortschreitung von HIV-positiven Kranken ins Stadium der Aids-Krankheit.

  • Pflege der opportunistischen Krankheiten: Es ist wichtig, den Zusammenhang zwischen HIV und Armut zu erkennen. Die Massnahmen, welche die Armut verringern, helfen gleichzeitig eine Übertragung des Virus zu erschweren und vereinfachen die Pflege und den Zugang zu den Kranken. Psychologische Ratschläge sind wichtig für von Aids betroffene Personen.

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LDP-Fonds

Weiterentwicklungsprogramm für Leiter
Universitäts-und Führungsausbildung (ab 18 Jahren)
LDP (Leadership Development Program)

Das ist eine weitere Etappe für junge Menschen, die das Patenschafts-Programm abgeschlossen und die Fähigkeiten und den Wunsch haben, an der Universität zu studieren. Es sind begabte und motivierte Leute, die Armut verhindert aber, dass sie ihre Träume wahr werden lassen können.

Einen Betrag von CHF 400.- pro Monat und Student speist einen gemeinsamen Fonds welcher den 1271 jungen Menschen (Stand: 31 Januar 2007) erlaubt, ihr Studium fortzusetzen.

Durch eine individuelle Unterstützung bekommen die LDP-Studenten:

die Schulgebühren um ihre anerkannten Universitätskurse zu besuchen

Bücherausstattung und Schulmaterial

Pension, Nahrung und Transport, wenn nötig

eine vertiefte Schulung in Führung

LDP-Studenten sind sich der Chancen und Möglichkeiten bewusst, die sie durch die Wahl in dieses Programm von Compassion bekommen. Sie verpflichten sich, ihr Umfeld von den Kenntnissen und Erfahrungen profitieren zu lassen, die sie in ihrer Gesellschaft und ihrem Land machen.

Das LDP-Programm gibt est in folgenden Ländern:

Bolivien
Brasilien
Dominikanische Republik
Äthiopien
Uganda

Peru
Indien
Indonesien
Kolumbien

Ecuador
Kenia
Thailand

Haiti
Philippinen
Guatemala

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Humanitärer Notfall-Fonds

Hungerkrisen in der Welt, Überschwemmungen, Feuer, Erdbeben, Krankheiten und Tod können das Leben von Kinder in der ganzen Welt erschüttern. Der humanitäre Notfall-Fonds kann Familien zusammen und am Leben erhalten, wenn sie im Begriff sind, eine solche Tragödie zu verarbeiten. Nahrung, Decken, Schutzhütten und das Ersetzten von gewissen Besitztümer, all dies wird durch diesen Fonds abgedeckt.

Wir wissen, dass Sie sich in Katastrophen für solche Kinder und Familien einsetzen. Indem Sie diesen Fonds unterstützen, erlauben Sie den ausgebildeten Angestellten von Compassion "ihre Hände und Füsse" zu werden, um eine sofortige Hilfe in Krisenfällen zu bringen.

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Jedes in ein Zentrum eingeschriebene Kind (auch das Ihre) erhält ein gleichwertiges Weihnachts-geschenk aus einem gemeinsamen Fonds, welcher das Jahr hindurch von den Paten gefüllt wird. Die Geschenke werden vor Ort gekauft, um die lokale Wirtschaft zu unterstützen.  
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