![]() Yoshua Tansania 13 Jun. 2004 |
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Compassion in Bangladesch |
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Bangladesch ist mit über 1'000 Einwohner/km2 eines der dichtest besiedelten Länder auf der Welt. Die Hauptstadt ist Dhaka und die offizielle Sprache Bengali. Stand 30.Juni 2010, hat Compassion 16‘456 Kinder in den Programmen. 99 Kirchen arbeiten seit der Eröffnung des Programmes im Jahr 2005 mit Compassion zusammen. Im August hat Claire, eine unserer Patinnen, eine berufliche Reise nach Bangladesch unternommen und hat diese genutzt um ein Empfangszentrum in der Hauptstadt zu besuchen. « 90% der Menschen, die man auf der Strasse antrifft, sind Männer», erklärt Claire. In der Tat, es sind die Männer, die arbeiten und die man in allen Wirtschaftssektoren antrifft. Die Frauen bleiben zuhause. Claire wurde bei ihrem Besuch von einer Freundin begleitet. Sie hat ein paar Eindrücke über ihren Besuch im Zentrum BD in Dhaka mit uns geteilt: « Montag, 2.August, Milka, verantwortlich für das Patenschaftsdepartement im Compassion Büro sowie auch Organisatorin für Besuche, kam uns um 09.00 Uhr abholen. Wir gingen zum Zentrum und wurden sehr herzlich empfangen. Die 100 anwesenden Kinder haben gesungen, getanzt und kurze Theater vorgespielt. Die Mitarbeiter haben uns die Dossier der Kinder gezeigt. Alles wird dort sorgfältig aufgeschrieben. Die Geschenke der Paten sind aufgelistet und werden durch einen Verantwortlichen, der Kontrollen durchführt, verifiziert um zu gewährleisten, dass das Geschenk auch bei der Familie ankommt. Danach haben wir 3 Familien besucht. Diese Besuche schockierten uns:
Haus der ersten Familie
In der dritten Familie konnten 2 Kinder in das Patenschaftsprogramm eingeschrieben werden (was sehr selten vorkommt, denn normalerweise wird nur ein Kind pro Familie aufgenommen). Leider musste eine der Töchter die Patenschaft auflösen, da sie keine Zeit mehr hatte, bei den Aktivitäten im Empfangszentrum teilzunehmen. Seit zwei Jahren arbeitet sie in einer Textilfabrik, um ihrer Familie finanziell zu helfen. Sie erklärt uns, dass sie am Morgen um 08.00 Uhr beginnt, für eine Stunde am Mittag nach Hause kommt und dann wieder zurückkehrt und um 23.00 Uhr mit der Arbeit fertig ist. Wenn sie Überstunden leistet, erhält sie einen besseren Lohn. Diese Familie lebt mit 5 anderen in einer „Mini-Komplex“ Hütte mit Wallblechdach. Die Toiletten sind weiter entfernt (circa 60m). Diese Familien sind moslemisch aber lassen ihre Kinder dennoch zum Zentrum gehen. Uns wird bewusst, was für eine grosse Aufgabe zu erfüllen ist. Zwei-, drei- oder sogar viermal mehr Kinder hätten unsere Unterstützung nötig. Wir sind dankbar, diesen Tag erlebt haben zu dürfen. »
Küche des Empfangszentrums Hier ein paar Herausforderungen, mit denen das Land und die Einwohner konfrontiert sind und wofür wir beten können:
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