![]() Yoshua Tansania 13 Jun. 2004 |
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28.1.2011 Cholera-Epidemie Von Mitte Oktober 2010 bis am 16. Januar 2011 sind in Haiti 194‘000 Personen mit Cholera infiziert worden. Die Krankheit forderte bis jetzt fast 4‘000 Tote. Auch wenn die Epidemie ihr Höhepunkt noch nicht erreicht hat, wurde die kleinste Zahl von Toten zwischen dem 12.-16. Januar gemeldet, gemäss der Weltgesundheitsorganisation. Bis heute wurden 236 Patenkinder infiziert und 15 davon starben an der Krankheit. 221 Kinder sind wieder gesund geworden. Im Ganzen sind 21 Verwandte und 2 Mitglied des Personals der Empfangszentren an Cholera gestorben. Zwischen Mitte Dezember und Mitte Januar wurden 19 Patenkinder mit Cholera infiziert worden oder an dieser erkrankt. Was Compassion-Haiti vor Ort macht Ausbildungskurse über die Cholera und die Benützung des Hilfsmaterials wurden für das Personal des Nationalbüros sowie für das Personal der Empfangszentren von Haiti organisiert. 34‘995 Wasserfilter, 150‘000 mündliche Impfstoffe für Rehydratation, 564 Seifen sowie 36‘000 Wasser-Reinigungstabletten sind an die Compassion-Familien und an das Personal der Empfangszentren verteilt worden. Alle Empfangszentren wurden mit Hände-Desinfektion und Chlorproduktions-Geräten ausstattet, die bei allen Aktivitäten benutzt und auch an die Familien verteilt werden. Eine Studie wird in jeder Partnergemeinde über die WASH-Aktivitäten (Wasser, Hygiene, Gesundheit) durchgeführt, als Antwort auf die Cholera-Epidemie. Bitte beten Sie für die Heilung der Cholera-infizierten Menschen und für den Schutz jener, die verlegt worden sind. Beten Sie auch für dieses Land, während der Resultate der Präsident- und Parlaments-Wahlen. Wir beten auch für die Verantwortlichen von Compassion Haiti, damit sie mit viel Weisheit auf die Folgen des letztjährigen Erdbebens sowie auf den Cholera-Ausbruch reagieren können. 10.12.2010 Cholera
Was Compassion Haiti unternimmt In 31 Empfangszentren wurden Wasserfilter an Familien verteilt was diesen nun Zugang zu Trinkwasser gewährleistet. Fast jedes Empfangszentrum wurde mit einem Notfall-Kit zur intravenösen Rehydrierung ausgestattet. Viele Cholera-Infizierte sind gestorben, weil ein solches Kit nicht verfügbar war. Als Präventionsmassnahmen werden den Kindern in den Empfangszentren Hygienevorschriften beigebracht und diese Vorschriften werden auch auf Poster gedruckt und an die Familien der Patenkinder verteilt. Danke, dass Sie für Heilung der Infizierten und für ein Ende der Ausbreitung der Cholera beten. Bitte beten Sie auch für Ruhe und Ordnung während den Wahlen. Schliesslich wollen wir für die Compassion Mitarbeiter in Haiti beten, dass sie in Gott Kraft und Hilfe finden angesichts der Herausforderungen. 23.11.2010 Cholera Das Gesundheitsministerium von Haiti veröffentlichte die neusten Zahlen zur Cholera: es handelt sich mittlerweile um 1’250 Todesfälle und 20’867 Hospitalisierungen. Im ganzen Land stehen 30 Cholera-Behandlungszentren und 27 Zelteinheiten zur Versorgung der Cholera-Patienten bereit sowie eine grössere Anzahl an Stationen zur Rehydratation. 116 Compassion Patenkinder sind von der Choleraepidemie betroffen. 11 von ihnen haben Angehörige verloren und zwei Kinder sind an der Krankheit gestorben. Die Epidemie breitet sich in den Gebieten mit Empfangszentren aus und die Menschen sind sehr besorgt:
Danke, dass Sie auch weiterhin für die Menschen in Haiti beten. Bitte beten Sie für Heilung, für ein Ende der Choleraepidemie und für die Präsidentschaftswahlen vom 28. November. 11.11.2010 Cholera und Hurrikan Cholera : Hurrikan Tomas : Vom Landesbüro getroffene Massnahmen Wir danken Gott, dass der Hurrikan keinen grösseren Schaden angerichtet hat. Danke, dass Sie weiterhin für Haiti beten, für den Schutz der Menschen vor der Cholera und das Gott den Trauernden Trost spendet.
Cholera-Epidemie Eine Cholera-Epidemie grassiert momentan in der Region namens Arbonite River, im Norden Haitis. Ungefähr 1‘500 Menschen sind davon betroffen und mindestens 140 Menschen sind bis zum heutigen Zeitpunkt daran gestorben. Die Mehrheit dieser Patienten hat Flusswasser getrunken. Sie wurden unter Quarantäne gestellt, um ein weiteres Ausbreiten der Epidemie zu verhindern. Die Weltgesundheitsorganisation erklärte, dass es sich um die erste Epidemie des Jahrhunderts in Haiti handelt.
Die Verantwortlichen der Empfangszentren wurden in einem ersten Schritt über die Cholera ins Bild gesetzt. Sie verteilen nun an die Familien dieses Gebietes Trinkwasser, Reinigungstabletten für Wasser sowie Wasserfilter. Ausserdem suchen sie diese Familien persönlich auf. Die Leitung von Compassion vor Ort trifft sich täglich in einem Krisenstab, um aus unmittelbarer Nähe die Entwicklungen zu verfolgen. Bitte beten Sie, dass diese Epidemie rasch eingedämmt werden kann, um weitere Todesfälle zu verhindern. Danke, dass Sie auch für die Gesundheit der Betroffenen beten, sowie für die Mitarbeiter vor Ort. Oktober 2010 Einige Neuigkeiten zur Situation in Haiti:
- Die Reparaturen am zweiten Teil des Compassion-Büros sind nahezu abgeschlossen, was eine Ermutigung für alle Mitarbeiter vor Ort ist.
Up-Date von Ende Juli 2010 Die Erneuerungsarbeiten werden in Haiti fortgeführt. Die Compassion Mitarbeiter sind eifrig daran Zerstörtes wieder herzustellen und geben ihr Bestes um den Betroffenen zur Seite zu stehen. Hier ist eine Liste der Aktivitäten, die Compassion in den letzten Monaten im Krisengebiet durchgeführt hat: TEMPORÄRE UNTERKÜNFTE: Mehr als 4000 Familien, die ihre Häuser durch das Erdbeben verloren haben, bekamen Materialien wie Plane, Holzrahmen und Nägel um Not-Hütten zu bauen. Allein letzten Monat haben 217 Familien von diesem Angebot profitiert. Knapp 2000 Familien, die im nahegelegenen ländlichen Umfeld lebten, haben ebenfalls Wellblech, Holzrähmen und Nägel erhalten. WIEDERAUFBAU VON HÄUSERN: Zwei Gebäude, die komplett zerstört wurden, sind wieder aufgebaut und bereits in Gebrauch. Das neue Compsassion-Landesbüro wurde in einem der beiden eingerichtet. GESUNDHEIT: 14 345 Kinder und deren Geschwister wurden durch lokale mobile Ärzte, die Compassion angestellt hat, medizinisch behandelt. 4014 Kinder sind ebenfalls gegen Hepatitis B geimpft worden. Medizinal-Güter wurden an Spitäler sowie an alle betroffenen Projekte verteilt. Somit kann gewährleistet werden, dass die Kinder, deren Familien und die Menschen in den Gemeinden gut versorgt sind. ESSEN UND TRINKEN: Die Nahrungsmittel-Verteilung läuft weiterhin. Zusätzlich wurden 66 sog. Nahrungs-Pakete an Studenten verteilt. Diese Pakete waren eigentlich für Kinder bestimmt, die jedoch leider noch nicht gefunden worden sind. BETREUUNG: Psychiater sind vor Ort und trainieren unsere Mitarbeiter um Kinder mit psychologischen Problemen zu helfen. Eine Gruppe von 130 Betreuern und Betreuerinnen durchlaufen zudem ein Training, um Wasserverarbeitungssysteme zu bedienen. Die benötigten Mittel um Wasser zu verarbeiten, wurden ebenfalls verteilt. SCHULEN: Schulmaterialien wurden an Schulen verteilt: 520 Bänke, 69 Tafeln, 64 Schultische, 14 Bürotische, 180 Klappstühle und 11 Stühle und ein Sachregister wurden den Schulen überreicht. COOPERATION: Das Büro in Haiti bekam Verstärkung von drei Mitarbeitern aus der Dominikanischen Republik. Im Ganzen betrachtet haben sich die Umstände im Krisengebiet verbessert, doch nach wie vor kann nicht von Wieder-Aufbau gesprochen werden. Unsere Mitarbeiter vor Ort sind froh um jedes Gebet!
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