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Water for the childrenWater for the children
Ab 1. August 2010 sind die Trinkflaschen in Umlauf. Über 8'000 der 30'000 Flaschen sind bereits in Umlauf. Helfen Sie uns mit einer Aktion in Ihrer Gemeinde, damit wir soviele Trinkwasserprojekte wie möglich unterstützen können - herzlichen Dank!

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Haiti-Up-Date

Nachrichten

28.1.2011


Cholera-Epidemie


Von Mitte Oktober 2010 bis am 16. Januar 2011 sind in Haiti 194‘000 Personen mit Cholera infiziert worden. Die Krankheit forderte bis jetzt fast 4‘000 Tote. Auch wenn die Epidemie ihr Höhepunkt noch nicht erreicht hat, wurde die kleinste Zahl von Toten zwischen dem 12.-16. Januar gemeldet, gemäss der Weltgesundheitsorganisation.


Bis heute wurden 236 Patenkinder infiziert und 15 davon starben an der Krankheit. 221 Kinder sind wieder gesund geworden. Im Ganzen sind 21 Verwandte und 2 Mitglied des Personals der Empfangszentren an Cholera gestorben. Zwischen Mitte Dezember und Mitte Januar wurden 19 Patenkinder mit Cholera infiziert worden oder an dieser erkrankt.


Was Compassion-Haiti vor Ort macht


Ausbildungskurse über die Cholera und die Benützung des Hilfsmaterials wurden für das Personal des Nationalbüros sowie für das Personal der Empfangszentren von Haiti organisiert. 34‘995 Wasserfilter, 150‘000 mündliche Impfstoffe für Rehydratation, 564 Seifen sowie 36‘000 Wasser-Reinigungstabletten sind an die Compassion-Familien und an das Personal der Empfangszentren verteilt worden.


Alle Empfangszentren wurden mit Hände-Desinfektion und Chlorproduktions-Geräten ausstattet, die bei allen Aktivitäten benutzt und auch an die Familien verteilt werden. Eine Studie wird in jeder Partnergemeinde über die WASH-Aktivitäten (Wasser, Hygiene, Gesundheit) durchgeführt, als Antwort auf die Cholera-Epidemie.


Bitte beten Sie für die Heilung der Cholera-infizierten Menschen und für den Schutz jener, die verlegt worden sind. Beten Sie auch für dieses Land, während der Resultate der Präsident- und Parlaments-Wahlen. Wir beten auch für die Verantwortlichen von Compassion Haiti, damit sie mit viel Weisheit auf die Folgen des letztjährigen Erdbebens sowie auf den Cholera-Ausbruch reagieren können.


10.12.2010


Cholera


Obwohl die Gesamtzahl an Cholera-Fällen nach wie vor ansteigt, nimmt die Sterberate gemessen an der Anzahl Infizierter ab. Nach Angaben des haitianischen Gesundheitsministeriums  lag diese Rate zu Beginn der Seuche bei 9%, sank mittlerweile aber auf 3.5%.


Seitdem die Krankheit ausgebrochen ist, haben sich 93‘222 Cholera-Infizierte behandeln lassen, 44‘157 von ihnen wurden hospitalisiert und 2‘120 Menschen sind daran gestorben.
42 neue Cholera-Infizierte wurden innerhalb der letzten zwei Wochen unter den Patenkindern und ihren Angehörigen registriert. Die meisten von ihnen befinden sich aber nach medizinischer Versorgung auf dem Weg zur Besserung.


Bis zum jetzigen Zeitpunkt sind 158 Kinder von der Seuche betroffen. 18 von ihnen haben Angehörige verloren; 2 Kinder und eine Compassion-Angestellte (Madeleine Charles, Betreuerin für 3-5 Jährige im Empfangszentrum HA-772) sind an der Krankheit gestorben.
Nach Bekanntgabe der Wahlergebnisse kam es in Port-au-Prince in den letzten Tagen zu Ausschreitungen. Diese Unruhen haben die Cholera-Bekämpfung bis jetzt aber nicht wesentlich beeinträchtigt.


Was Compassion Haiti unternimmt


In 31 Empfangszentren wurden Wasserfilter an Familien verteilt was diesen nun Zugang zu Trinkwasser gewährleistet. Fast jedes Empfangszentrum wurde mit einem Notfall-Kit zur intravenösen Rehydrierung ausgestattet. Viele Cholera-Infizierte sind gestorben, weil ein solches Kit nicht verfügbar war.


Als Präventionsmassnahmen werden den Kindern in den Empfangszentren  Hygienevorschriften beigebracht und diese Vorschriften werden auch auf Poster gedruckt und an die Familien der Patenkinder verteilt.


Danke, dass Sie für  Heilung der Infizierten und für ein Ende der Ausbreitung der Cholera beten. Bitte beten Sie auch für Ruhe und Ordnung während den Wahlen. Schliesslich wollen wir für die Compassion Mitarbeiter in Haiti beten, dass sie in Gott Kraft und Hilfe finden angesichts der Herausforderungen.


23.11.2010


Cholera


Das Gesundheitsministerium von Haiti veröffentlichte die neusten Zahlen zur Cholera: es handelt sich mittlerweile um 1’250 Todesfälle und 20’867 Hospitalisierungen. Im ganzen Land stehen 30 Cholera-Behandlungszentren und 27 Zelteinheiten zur Versorgung der Cholera-Patienten bereit sowie eine grössere Anzahl an Stationen zur Rehydratation. 116 Compassion Patenkinder sind von der Choleraepidemie betroffen. 11 von ihnen haben Angehörige verloren und zwei Kinder sind an der Krankheit gestorben. Die Epidemie breitet sich in den Gebieten mit Empfangszentren aus und die Menschen sind sehr besorgt:


•    Es werden nach wie vor Sensibilisierungskampagnen (vor allem in den Schulen) zum Schutz vor der Seuche durchgeführt.


•    Es werden Wasserreinigungstabletten, Impfstoffe, Desinfektionsmittel für die Hände sowie Anlagen zur Chlorproduktion verteilt.


•    Kurse zur Benutzung der Chloranlagen wurden durchgeführt. Diese Maschinen gewährleisten eine beständige Versorgung mit sauberem Wasser.


Die Unruhen von letzter Woche haben sich gelegt. Diese hatten die Fortschritte im Bereich der Cholera-Prävention und die Hilfslieferungen in und um Cap-Haïtien beeinträchtigt. Die Hilfsorganisation Oxfam hatte wegen anhaltender Gewalt vorübergehend ein Trinkwasserprojekt für 300‘000 Menschen ausgesetzt und erst am 22. November wieder aufgenommen. Eine Lagerhalle des Welternährungsprogramms wurde geplündert und danach angezündet. Dabei wurden 500 Tonnen Nahrungsmittel gestohlen.



Hurrikan Tomas


Mehr als 1’400 Familien sind vom Hurrikan Tomas betroffen. Als Bestandteil der Hilfsanstrengungen haben viele von ihnen Nahrungsmittel sowie Wagenplanen erhalten, um sich Notunterkünfte zu bauen.


Danke, dass Sie auch weiterhin für die Menschen in Haiti beten. Bitte beten Sie für Heilung, für ein Ende der Choleraepidemie und für die Präsidentschaftswahlen vom 28. November.


11.11.2010

Cholera und Hurrikan


Cholera :
• In den Empfangszentren im Norden und Nord-Westen des Landes wurden 36 neue Fälle registriert. Ein Kind starb am 8. November in einem Spital an Cholera.
• Es werden weiterhin Hilfsgüter verteilt  und Aufklärungskampagnen sollen den Menschen helfen sich vor der Epidemie zu schützen.


Hurrikan Tomas :
• Der Hurrikan Tomas forderte 8 Menschenleben, 11 Personen wurden verletzt. Mehr als 16‘000 haben ihre Häuser aus Furcht vor Überschwemmungen verlassen.
• Trotz starken Regens in Port-au-Prince wurden bis jetzt keine Schäden gemeldet.
• Ungefähr 44 Empfangszentren sind vom Hurrikan betroffen.

Vom Landesbüro getroffene Massnahmen
• Eine Delegation des Landesbüros hat verschiedene betroffene Gebiete aufgesucht, unter anderen Leogane (HA-152, 314, 748), Papette (HA-202) oder Cabaret (HA-295), um Lebensmittel, Trinkwasser sowie weitere Hilfsgüter zu verteilen.
• Die Verteilung von sanitärer Ausrüstung wie Maschinen zur Chlorproduktion,  Desinfektionsmittel für die Hände oder Wasserreinigungstabletten findet in den Empfangszentren statt.


Wir danken Gott, dass der Hurrikan keinen grösseren Schaden angerichtet hat. Danke, dass Sie weiterhin für Haiti beten, für den Schutz der Menschen vor der Cholera und das Gott den Trauernden Trost spendet.


 

 

Cholera-Epidemie


Eine Cholera-Epidemie grassiert momentan in der Region namens Arbonite River, im Norden Haitis. Ungefähr 1‘500 Menschen sind davon betroffen und mindestens 140 Menschen sind bis zum heutigen Zeitpunkt daran gestorben.


Die Mehrheit dieser Patienten hat Flusswasser getrunken. Sie wurden unter Quarantäne gestellt, um ein weiteres Ausbreiten der Epidemie zu verhindern. Die Weltgesundheitsorganisation erklärte, dass es sich um die erste Epidemie des Jahrhunderts in Haiti handelt.


8 Empfangszentren befinden sich im betroffenen Gebiet. Unser Partner vor Ort, Compassion Haiti, teilte uns mit, dass unter den Patenkindern kein einziger Todesfall verzeichnet wurde.  Hingegen sind 3 Kinder (alle aus ein und demselben Zentrum) hospitalisiert; ein Kind aus einem anderen Zentrum hat seine Mutter und seinen Onkel wegen der Cholera verloren. Weitere Familienmitglieder, auch Angehörige von Compassion-Mitarbeitern,  sind von der Krankheit betroffen.


Die Verantwortlichen der Empfangszentren wurden in einem ersten Schritt über die Cholera ins Bild gesetzt. Sie verteilen nun an die Familien dieses Gebietes Trinkwasser, Reinigungstabletten für Wasser sowie Wasserfilter. Ausserdem suchen sie diese Familien persönlich auf. Die Leitung von Compassion vor Ort trifft sich täglich in einem Krisenstab, um aus unmittelbarer Nähe die Entwicklungen zu verfolgen.


Bitte beten Sie, dass diese Epidemie rasch eingedämmt werden kann, um weitere Todesfälle zu verhindern. Danke, dass Sie auch für die Gesundheit der Betroffenen beten, sowie für die Mitarbeiter vor Ort.


Oktober 2010


Einige Neuigkeiten zur Situation in Haiti:


- Am Freitag dem 24. September wurde die Hauptstadt Port-au-Prince von einem Unwetter heimgesucht; dies zu einem Zeitpunkt wo noch zahlreiche Haitianer in Zelten leben. Das Landesbüro von Compassion hat daraufhin an die 85 vom Sturm betroffenen Compassion-Familien Lebensmittel und Wasser verteilen lassen sowie eine Notunterkunft zubereitet.

- Die Reparaturen am zweiten Teil des Compassion-Büros sind nahezu abgeschlossen, was eine Ermutigung für alle Mitarbeiter vor Ort ist.
- Die mobile Klinik konnte Gesundheitskontrollen für 320 Kinder durchführen und medizinische Ausrüstung wie Stethoskope und Thermometer wurden an 35 Empfangszentren verteilt.
- Im Monat September erhielten 339 Familien Material, um sich Notunterkünfte zu errichten und 44 Kirchen konnten mit dem Wiederaufbau oder der Reparatur ihrer Gebäude beginnen.
- 155 Personen konnten therapeutische Gruppengespräche oder Besprechungen mit Psychologen in Anspruch nehmen.



Hier einige Gebetsanliegen für Haiti:
1. Beten wir für die Präsidentschaftswahlen im November
2. Beten wir für den Schutz der Haitianer während der diesjährigen Regenzeit
3. Beten wir, dass die Verantwortlichen von Compassion Haiti weise Entscheidungen betreffend der Weiterführung des Dienstes treffen können.
4. Beten wir, dass Compassion eine wirkungsvolle Rolle beim Wiederaufbau des Landes spielen kann.
5. Beten wir für den Schutz all jener Personen, die in Zelten leben: Sie sind tagsüber grosser Hitze und nachtsüber starken Regenfällen ausgesetzt. Besonders für Schüler, Kleinkinder, schwangere Frauen und Verletzte ist dies eine Herausforderung.



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Up-Date von Ende Juli 2010


Die Erneuerungsarbeiten werden in Haiti fortgeführt. Die Compassion Mitarbeiter sind eifrig daran Zerstörtes wieder herzustellen und geben ihr Bestes um den Betroffenen zur Seite zu stehen. Hier ist eine Liste der Aktivitäten, die Compassion in den letzten Monaten im Krisengebiet durchgeführt hat:


TEMPORÄRE UNTERKÜNFTE: Mehr als 4000 Familien, die ihre Häuser durch das Erdbeben verloren haben, bekamen Materialien wie Plane, Holzrahmen und Nägel um Not-Hütten zu bauen. Allein letzten Monat haben 217 Familien von diesem Angebot profitiert. Knapp 2000 Familien, die im nahegelegenen ländlichen Umfeld lebten, haben ebenfalls Wellblech, Holzrähmen und Nägel erhalten.


WIEDERAUFBAU VON HÄUSERN: Zwei Gebäude, die komplett zerstört wurden, sind wieder aufgebaut und bereits in Gebrauch. Das neue Compsassion-Landesbüro wurde in einem der beiden eingerichtet.


GESUNDHEIT: 14 345 Kinder und deren Geschwister wurden durch lokale mobile Ärzte, die Compassion angestellt hat, medizinisch behandelt. 4014 Kinder sind ebenfalls gegen Hepatitis B geimpft worden. Medizinal-Güter wurden an Spitäler sowie an alle betroffenen Projekte verteilt. Somit kann gewährleistet werden, dass die Kinder, deren Familien und die Menschen in den Gemeinden gut versorgt sind.


ESSEN UND TRINKEN: Die Nahrungsmittel-Verteilung läuft weiterhin. Zusätzlich wurden 66 sog. Nahrungs-Pakete an Studenten verteilt. Diese Pakete waren eigentlich für Kinder bestimmt, die jedoch leider noch nicht gefunden worden sind.


BETREUUNG: Psychiater sind vor Ort und trainieren unsere Mitarbeiter um Kinder mit psychologischen Problemen zu helfen. Eine Gruppe von 130 Betreuern und Betreuerinnen durchlaufen zudem ein Training, um Wasserverarbeitungssysteme zu bedienen. Die benötigten Mittel um Wasser zu verarbeiten, wurden ebenfalls verteilt.


SCHULEN: Schulmaterialien wurden an Schulen verteilt: 520 Bänke, 69 Tafeln, 64 Schultische, 14 Bürotische, 180 Klappstühle und 11 Stühle und ein Sachregister wurden den Schulen überreicht.


COOPERATION: Das Büro in Haiti bekam Verstärkung von drei Mitarbeitern aus der Dominikanischen Republik.


Im Ganzen betrachtet haben sich die Umstände im Krisengebiet verbessert, doch nach wie vor kann nicht von Wieder-Aufbau gesprochen werden. Unsere Mitarbeiter vor Ort sind froh um jedes Gebet!