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3.12.2010
Mt Merapi Die indonesischen Behörden haben am Freitag die Sperrzone um den Vulkan Merapi herum fast vollumfänglich aufgehoben.
Die von Compassion unterstützten Kinder und ihre Familien, die in der Nähe des Vulkans leben, haben Putzmaterial erhalten, um ihre Häuser zu säubern. Atemmasken als Schutz vor der Vulkanasche sowie Lebensmittel wurden in den lokalen Kirchen verteilt. Medizinische Untersuchungen werden innerhalb der nächsten Tage durchgeführt. Die 160 Kinder des Empfangszentrums IO-740 konnten nach Hause zurückkehren und die betroffenen Empfangszentren haben ihre Aktivitäten seit dem 26. November wieder schrittweise aufgenommen.
Beten wir auch weiterhin, dass Gott die Bewohner dieser Region ermutigt und stärkt.
11.11.2010
Vulkan Mt Merapi
Der Vulkan Mount Merapi stösst auch weiterhin glühend heisse Gase und Staub aus. Nachrichtenagenturen berichten, dass mindestens 156 Menschen getötet worden sind seit dem ersten Ausbruch. Die Stadt Muntilan, wo das Zentrum IO-740 liegt, ist noch nicht evakuiert worden und wurde darum zum Treffpunkt für jene, die aus ihren Häusern flüchteten. Ungefähr 200 Personen fanden Zuflucht in der lokalen Kirche, unter ihnen auch Compassion-Mitarbeiter und Familien von gesponserten Kindern. Die Kirche versorgt diese Leute jeden Tag mit kostenlosen Mahlzeiten. Muntilan ist wie gelähmt. Das Stromnetz funktioniert nicht mehr und die Dunkelheit wird zusätzlich durch die Asche in der Luft verstärkt. Zwei Angestellte des Landesbüros sind dabei, sich ein Bild über den Zustand der in Notunterkünften untergebrachten Patenkinder zu machen. Von den 160 Kindern im Empfangszentrum IO-740 konnten 95 ausfindig gemacht werden. Es wird vermutet, dass die übrigen in Nachbarstädte geflohen sind. Die Familien von 40 der kontaktierten Kinder lehnen es ab, ihre Häuser zu verlassen, aus Angst vor Einbrüchen.
Danke, dass Sie für die Menschen dieser Region beten. Bitte beten Sie auch, dass Gott den Compassion-Mitarbeitern und den Helfern der Kirchgemeinden Seinen Frieden gibt und sie leitet.


Oktober 2010
Ein Erdbeben der Stärke 7.7 auf der Richter-Skala hat Indonesien am 26. Oktober heimgesucht. Die Erschütterungen haben einen Tsunami ausgelöst, der zahlreiche Küstendörfer zerstörte. Compassion unterhält in der betroffenen Region keine Empfangszentren.
Am gleichen Tag ist der Vulkan Mt. Merapi ausgebrochen und hat dabei mehrere Male heisse Asche und Lava ausgespuckt. IO-740 ist das einzige Empfangszentrum, das vom Vulkanausbruch betroffen ist. Asche und kleine Gesteinsbrocken fielen vom Himmel auf die Stadt Muntilan, in der das Empfangszentrum liegt. Der Ascheregen hält weiterhin an. Die Regierung hat einen 3km-Radius um den Vulkan als Sperrzone eingerichtet und ausserdem den Leuten im Umkreis von 10 km empfohlen, sich vorübergehend in nahgelegenen Dörfern oder Städten in Sicherheit zu bringen. Dieses Empfangszentrum liegt 18 km vom Vulkan Merapi entfernt und gilt daher als sicherer Zufluchtsort.
Bis jetzt wurden die von Compassion unterstützten Kinder und ihre Familien vom Ascheregen verschont. Nur vereinzelt gingen Kinder nicht zur Schule aus Angst vor weiteren Ausbrüchen. Die Compassion-Mitarbeiter verteilten Atemmasken an alle Kinder und ihre Familien. Die Schulen sind weiterhin geöffnet während die Aktivitäten im Empfangszentrum bis auf Weiteres eingestellt wurden. Die Partnerkirchen vor Ort sind nun damit beschäftigt, den Familien und Nachbarn Hilfe zu leisten, indem Atemmasken, Nahrungsmittel und Babymilch verteilt werden. Eine kurze Umfrage durch die Mitarbeiter vor Ort hat ergeben, dass keine gesponserten Kinder oder deren Familien in Notunterkünfte flüchten mussten.
Eine Liste der betroffenen Kinder ist in Arbeit.
Bitte betet weiterhin für die Gesundheit und den Schutz unserer Kinder und ihrer Familien. Betet auch für diejenigen, welche durch die Ereignisse Angehörige verloren haben.
Compassion Indonesien wird unser über weitere Entwicklungen auf dem Laufenden halten.
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